Nachtrag Wacken Rocks South… ein Kommentar von Claudia

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Mein erstes Mal…

nein, nicht das, was ihr jetzt wahrscheinlich denkt.

Mein erstes Mal auf Festival. Das war für mich am vergangenen Wochenende beim WACKEN ROCKS, dem kleinen Wacken, in Rieden-Kreuth in der Nähe von Amberg. Zeitgleich mit der Südausgabe in Kreuth (Wacken Rocks South) fand die Nordausgabe in Aurich (Wacken Rocks Seaside) statt. Insgesamt 12.000 Festivalgängern waren da. Das Wacken Rocks wurde zum ersten Mal aufgelegt, und somit hatte auch niemand große Erfahrungswerte damit.

Dafür aber mit dem Festivalgelände in Kreuth. Denn das ist das Gelände, auf dem bis 2007 das Earthshaker stattgefunden hat. Bis dann – das habe ich mir sagen lassen – nicht mehr so viele Leute gekommen sind…

Aber zurück zum Thema:
Wir sind am späteren Freitag nachmittag angekommen,unsere Mitzelter waren schon einen Tag länger da. Das hatte für uns den Vorteil, dass unser Zelt schon stand (vielen Dank dafür an Christian, Carina, Jörg und Christel). So konnten wir relativ zügig zum Bühnenbereich vor und mal gucken… Einziger Wertmutstropfen war, dass In Extremo bereits am Donnerstag abend gespielt hatten, aber wie sagt man, was nicht ist, kann ja noch werden…
Und es war ja nicht so, dass wir keine Musik gehört hätten: Da war die Doro, der W. (über Bandnamen lässt sich echt streiten), Volbeat (mit Feuerschwanz mein persönliches Highlight), Slayer (für mich nur vom Zelt aus), Hämatom (hatte ich schon erwähnt, dass ich Menschen mit Masken nicht ab kann), Grave Digger (sehr gut), Fatal Smile (ohne Worte), Stratovarius (ja, da hatten dann plötzlich viele Hunger…), Feuerschwanz (geiler Haufen) und Edguy (Reden ist Silber, Schweigen ist Gold).

Und was ist mein Fazit vom Festival, so für mich und im Allgemeinen?

Es war:
interessant, in mancher Hinsicht gewöhnungsbedürftig, lustig, teilweise kalt, übersichtlich

Es gab:
– Verbesserungsansätze bei der Organisation (leider keine Autos am Zeltplatz erlaubt,
Zeltplatz an sich net ganz so übersichtlich)
– subber Bands, die auch teilweise ordentlich gescheppert haben
– lustige Bands wie Feuerschwanz
– elendige Plaque verursachende Poser mit sehr eingeschränktem Wortschatz und offensichtlich schlechter frísurtechnischer Beratung
– Kollegenschweine (nein, man lästert nicht über andere Bands, vor allem wenn die besser und erfahrener sind)
– einen Mittelaltermarkt mit sehr gutem Flammkuchen und süffigem Honigbier
– nette Nachbarn (Gruß nach Selbitz)
– Gourmetküche (Curry-Kartoffeltopf, Kuchen mit echter Sarrotti-Schokolade, Biersteak)
– High-Tech-Grill-Gerätschaften
– Vollpfosten, die ihr ganzen Hausrat einfach mal angezündet haben
– ein Volbeat-T-Shirt und nen netten Tshirt-Verkäufer

Ob ich noch mal auf ein Festival gehe?
Naja, jetzt wo ich Dinge weiß, die ich vorher nicht wusste…
und falls man(n) mich wieder mitnimmt, dann schließe ich das nicht aus.
Und nein, das ist keine Drohung, aber auch kein Versprechen.

Claudia

Sommer & Brezen

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Hallo zusammen,

da heute die Fotos vom Summerbreeze online gegangen sind, schreib ich natürlich noch ein paar Zeilen dazu.
Kurz vorweg: Es war definitiv das geilste Festival, bei dem ich je war! Das lag zum einen an der super Organisation der
Ausrichter, dem super abgemischten Sound, der Tatsache dass wir wirklich alles dabei hatten und zum wichtigsten Teil natürlich an den verdammten Freaks, mit denen ich dort war!

Mittwoch….
reiste der Großteil bereits in der Frühe an. Felix, Hülle, Hendrik, Sven fuhren um 10 Uhr Richtung Dinkelsbühl. Tanja und Sarah kamen per Zug aus dem hohen Norden und waren bereits mit dem ersten Shuttlebus am Campground. Der Stau zur „Rush Hour“ hielt sich in Grenzen (ca. 2h – was wirklich nicht viel ist) und um 14 Uhr bekam ich die Info: „Alles aufgebaut“. Um 15.00 Uhr ging es dann auch für Mike und mich ans Eingemachte. Wir konnten direkt in den Campground fahren und hatten um 18 Uhr alles ausgepackt. Das Summerbreeze konnte beginnen!
Am Abend sind wir nur noch zum Gelände vor und haben uns umgeschaut. Der Met war grauenvoll und somit auch der einzige Festivalmet an diesem Wochenende.

Donnerstag….
war Slayer-Tag 🙂 . Eigentlich war Slayer gar nicht auf diesem Festival, aber eine andere Band mit fast schon Heimspiel trumpfte hier auf! J.B.O.! Deren neuer Hit „Gemmer halt zu Slayer“ war so gut, dass man das restliche Festival alle 5s von irgendeinem Zelt den Refrain grölen hörte!

In der früh hatte es noch kurz und stark geregnet, doch ab Nachmittag fiel kein einziger Tropfen mehr. Es sollte der wettertechnisch schlechteste Tag werden… wenn dass immer so wäre 🙂
Als Headliner dieses Tages traten Corvus Corax mit ihrer Mittelalteroper „Cantus Buranus“ auf. Eine unglaublich aufwendige Bühnenshow! Am Ende tanzten alle Hogars in einer doch relativ verdutzten Menge. Ich will gar nicht wissen wie viele in diesem Moment gedacht haben: „Mein Gott haben die einen Knall“ 🙂 .

Freitag….
Lockerer Sonne – Wolken Mix, nicht zu warm, einfach perfekt! Heute standen zwei meiner Headliner auf dem Programm: Sabaton und natürlich Amon Amarth. Zuvor aber schnell zu Schandmaul die, zu meiner Überraschung wirklich verdammt gut waren! Jetzt aber hurtig zum Zelt und den Daniel abholen… Der hatte nämlich für diesen Tag eine Karte. Fast pünktlich zu Sabaton wieder vorne, gings auch gleich los. Und sie haben gerockt!
Danach kurze Auszeit und schon fanden sich alle auf der Mainstage zu Amon wieder. Kurzum: Ich fands super! Es hat ein wenig die Stimmung gefehlt, aber die Effekte der Show waren klasse.Ist halt keine Partyband 🙂
Selbst nach Amon, als wirklich 80% zurück zum Zelt wollten, waren die Wege ausreichend und man kam gut vorwärts.
Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf… Als wir ins Bett sind dämmerte es bereits :). Ich hab selten so viel gelacht wie an diesem Abend. Eine der besten Partys die ich je feiern durfte.

Samstag…
war der Ein- oder Andere noch von der vergangenen Nacht gezeichnet. Es wurde bereits früh sehr sehr warm. Da litt natürlich auch der Bierkonsum. Man konnte einfach in der Hitze keines trinken. So faulenzten wir halt bis zum frühen Abend hin. Excremantory Grindfuckers war nicht so mein Ding, und das Partyzelt war einfach viel zu heiß… Gleich wieder zurück zum Zelt und sich für Volbeat fertig gemacht. Zu diesem Rockabilly Metal darf natürlich eines nicht fehlen… eine Tolle :)! Und mit einer Tonne Haargel ging das auch ganz gut. Das Frisieren hat Felix übernommen. War eine Mischung aus Udo Walz und Bob Ross :D. Aber gut hat er´s gemacht!

So ziemlich jeder freute sich auf dieses Konzert. Und wir wurden nicht enttäuscht! 20 Meter vor der Bühne und die Jungs haben gerockt! Nach langem Bohren haben wir Mike rumgekriegt auf der Menge zu surfen. Das hätt ich niemals für möglich gehalten! Hülle tat das dann kurze Zeit auch, aber dazwischen kam noch etwas, was mich die nächste Zeit prägen wird. Eine Wall of Death! Wenn ich im Nachhinein daran denke, mit all den Deppen (Hogars) in der ersten Reihe gestanden zu haben, und !LACHEND! reingerannt bin, bekomme ich eine Gänsehaut! Das werde ich noch als Rentner erzählen! 100%ig. Danach kamen zwar noch zwei Bands, wir sind dann aber gegangen. Das Volbeat Konzert war so gut… jede andere Band hätten wir im Nachhinein wahrscheinlich zu Unrecht schlecht gemacht.

Sonntag….
begannen wir bereits um halb 8 mit dem Abbau. So konnten wir sehr früh ausfahren und ich für meinen Teil war um 11 Uhr zu Hause. Die beiden Mädels hatte ja noch ihre Tour mit Regionalbahnen vor sich. Da erst mal einen riesen Respekt von mir! Ich weiß nicht, ob ich mir das angetan hätte. Zum Schluss bleibt mir nur noch Danke zu sagen. Danke an die gute Organisation, an das Team der Roadies, die einen sauberen Sound rausgebracht haben und natürlich an alle Hogar´s die dabei waren! Ich werde noch lange aus diesem Festival gute Laune schöpfen! Ihr seid die geilsten!

Alle Bilder gibt es im non puplic Bereich zum Ansehen oder als Zip zum download.

Sendung mit dem Maddon…

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… heute: Der Dieter.

Das…
IMG_4290 … ist der Dieter.
Der Dieter ist ein Freund rockiger Musik. Und wenn dem Dieter im Sommer langweilig ist, dann muss er was dran ändern:
Zuerst läd er alle möglichen Leute ein….
IMG_4285 …. Biertrinker….
IMG_4286 …. Fleischfresser….
IMG_4340…. Langhaarige….
IMG_4304 … Chopper…
… und jede Menge anderer, die er zu seinem “erleuchteten Kreis” zählt.
Und denen, muss man ja was bieten. Was bietet man Freunden guten Rocks? – klar! Ne Rockband! Die hat er dann auch gefunden:
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Prison heißen die Jungs, und kommen aus Seybothenreuth nähe Bayreuth.
Dann noch schnell ein paar Grablichter aufgestellt, damit sich keiner verläuft. Und zu späterer Stunde die “rote Laterne” hissen.
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Den Kunstfaktor darf natürlich auch nicht fehlen… wird halt kurzerhand noch ein Blech zam´gschnitten
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Und fertig ist:
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Der Wettergott spielte auch mit, über 100 Leute waren da. 12 Uhr kamen die Jungs von der Streife… Alles da was ein Festival braucht!
Natürlich hat der Dieter das nicht alleine gemacht. Hier einmal an alle Helfer und Planer ein herzliches Dankeschön von einem Gast! Mal sehen, vielleicht sieht man nächstes Jahr:
2010

Alle Bilder gibt es natürlich in der “non public” Galerie zu der ein Passwort nötig ist, Dieses gibt es natürlich wie immer auf Anfrage bei me@maddon.de
Alle Bilder in einem hübschen Zip könnt ihr auch herunter laden, in dem ihr einfach
hier draufdrückt. Zum entpacken braucht ihr das gleiche Passwort 🙂

O´leck, wie pervers!

Kapell´n, Musik No Comments

Hallo ihr,

Claudia und ich waren am Samstag im Struwwelpeter. Das ist ein Kulturzentrum des Kreisjugendringes in Kronach. Ähnlich dem E-Werk wenn auch etwas kleiner. Dort spielte die Kapelle „Feuerschwanz“.

Bei der Band handelt es sich, wie der Name und das Bild bereits vermuten lassen, um eine Mittelalter-Folk-Rock Band. Dennoch unterscheiden sie sich von In Extremo, Schandmaul etc. doch merklich.
Bei den Texten geht es auf süffisante Art und Weise oftmals um das eine… So geht es in fast jedem Lied um die „Lanze“ des edlen Ritters :).

Ich habe sie jetzt zum dritten Mal hören dürfen. Erstmalig auf der Festung Rosenberg beim „Crana Historica Festival 2008“ und ein wenig später dann in Höchstadt auf dem „Schlossplatzfestival“.
Auf Tour waren sie laut Zeitung als Vorband von Felatio *tschuldigung* Saltatio Mortis.

Gespielt haben sie 2,5h! was die 7€ echt günstigen Eintritt mehr als rechtfertigte! Das einzigartige, was diesen Abend ausmachte, war die Tatsache, dass der Konzertbereich der ausgebaute Dachboden des Kulturzentrums war. Anscheinend hatten die Organisatoren nicht mit so viel Andrang gerechnet, oder haben generell keine Limitierung ihrer Eintrittskarten 🙂 .Lange Rede kurzer Sinn es war verdammt eng und schon nach 15min hatte der Raum gefühlte 70°. Zur Krönung gab es beim Lied Ra Ra Rattenschwanz gleich ihre altbekannte Polonaise… Obwohl ich mich im Nachhinein echt frage, wie das in diesem 20m² Zimmer überhaupt möglich war!

Generell kann ich diese lokale Band (CD´s wurden in Erlangen aufgenommen) einfach mal empfehlen.
Auch wer nicht so auf Mittelalter – Rockband steht kann sich, bedingt durch die lustigen Texte das Ganze ruhig mal anschauen.

Am Ende noch ein Gruß an die Mitglieder der Gruppe Feuerschwanz:
„Hans der Aufrechte“ (E-Gitarre),
„Hauptmann Feuerschwanz“ (vocals, Gitarre),
„Prinz Hodenherz“ (vocals, Dudelsack, allerlei Flöten),
„Knappe Latte“ (E- Bass, Percusion),
„Sir Lanzeflott“ (drums) und last but not least
„Johanna von der Vögelweide“ (Geige) – Hut, Hut, Johanna hat nen Hut 🙂

Werbung – Besucht die Seite von Feuerschwanz www.feuerschwanz.de.