Nachtrag Wacken Rocks South… ein Kommentar von Claudia

4:16 am Kapell´n, Musik, Unterwegs

Mein erstes Mal…

nein, nicht das, was ihr jetzt wahrscheinlich denkt.

Mein erstes Mal auf Festival. Das war für mich am vergangenen Wochenende beim WACKEN ROCKS, dem kleinen Wacken, in Rieden-Kreuth in der Nähe von Amberg. Zeitgleich mit der Südausgabe in Kreuth (Wacken Rocks South) fand die Nordausgabe in Aurich (Wacken Rocks Seaside) statt. Insgesamt 12.000 Festivalgängern waren da. Das Wacken Rocks wurde zum ersten Mal aufgelegt, und somit hatte auch niemand große Erfahrungswerte damit.

Dafür aber mit dem Festivalgelände in Kreuth. Denn das ist das Gelände, auf dem bis 2007 das Earthshaker stattgefunden hat. Bis dann – das habe ich mir sagen lassen – nicht mehr so viele Leute gekommen sind…

Aber zurück zum Thema:
Wir sind am späteren Freitag nachmittag angekommen,unsere Mitzelter waren schon einen Tag länger da. Das hatte für uns den Vorteil, dass unser Zelt schon stand (vielen Dank dafür an Christian, Carina, Jörg und Christel). So konnten wir relativ zügig zum Bühnenbereich vor und mal gucken… Einziger Wertmutstropfen war, dass In Extremo bereits am Donnerstag abend gespielt hatten, aber wie sagt man, was nicht ist, kann ja noch werden…
Und es war ja nicht so, dass wir keine Musik gehört hätten: Da war die Doro, der W. (über Bandnamen lässt sich echt streiten), Volbeat (mit Feuerschwanz mein persönliches Highlight), Slayer (für mich nur vom Zelt aus), Hämatom (hatte ich schon erwähnt, dass ich Menschen mit Masken nicht ab kann), Grave Digger (sehr gut), Fatal Smile (ohne Worte), Stratovarius (ja, da hatten dann plötzlich viele Hunger…), Feuerschwanz (geiler Haufen) und Edguy (Reden ist Silber, Schweigen ist Gold).

Und was ist mein Fazit vom Festival, so für mich und im Allgemeinen?

Es war:
interessant, in mancher Hinsicht gewöhnungsbedürftig, lustig, teilweise kalt, übersichtlich

Es gab:
– Verbesserungsansätze bei der Organisation (leider keine Autos am Zeltplatz erlaubt,
Zeltplatz an sich net ganz so übersichtlich)
– subber Bands, die auch teilweise ordentlich gescheppert haben
– lustige Bands wie Feuerschwanz
– elendige Plaque verursachende Poser mit sehr eingeschränktem Wortschatz und offensichtlich schlechter frísurtechnischer Beratung
– Kollegenschweine (nein, man lästert nicht über andere Bands, vor allem wenn die besser und erfahrener sind)
– einen Mittelaltermarkt mit sehr gutem Flammkuchen und süffigem Honigbier
– nette Nachbarn (Gruß nach Selbitz)
– Gourmetküche (Curry-Kartoffeltopf, Kuchen mit echter Sarrotti-Schokolade, Biersteak)
– High-Tech-Grill-Gerätschaften
– Vollpfosten, die ihr ganzen Hausrat einfach mal angezündet haben
– ein Volbeat-T-Shirt und nen netten Tshirt-Verkäufer

Ob ich noch mal auf ein Festival gehe?
Naja, jetzt wo ich Dinge weiß, die ich vorher nicht wusste…
und falls man(n) mich wieder mitnimmt, dann schließe ich das nicht aus.
Und nein, das ist keine Drohung, aber auch kein Versprechen.

Claudia

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